DFB schickt Trainer zur Fußball-Entwicklungshilfe nach Afrika

Der Deutsche Fußball-Bund hat im Rahmen der Fußball-Entwicklungshilfe, die im afrikanischen Ruanda geleistet wird, fünf Trainer aus Rheinland-Pfalz nach Kigali entsandt.
Die Auswahl aus über 30 Bewerbungen erfolgte durch den rheinland-pfälzischen
Fußball- & Kultur-Verein, der das Projekt „Coaches für Ruanda“ federführend betreut.

Nach wochenlangen Vorbereitungen, bei denen von Impfungen über Ausrüstung, bis hin zu Tipps für richtiges Verhalten in dem fremden Land an alles gedacht werden musste, war es am Freitag, 03. August 2007 soweit.
Vom Fußballverband Rheinland in Koblenz ging es für die 5 Auserwählten und kistenweise Ausrüstung sowie Trainingsequipment mit einem Kleinbus zunächst nach Brüssel, von wo aus am Folgetag das eigentliche Ziel, die ruandische Hauptstadt Kigali angepeilt wurde.
Mit an Bord sind u.a. 400 von LOTTO Rheinland-Pfalz gesponserte T-Shirts, die vor Ort an die „Azubis“ verteilt werden.

Walter Desch, Vorsitzender des FVR und des FKV 06, versäumte es natürlich nicht,
„seinen“ Trainern persönlich alles Gute für die Reise zu wünschen. Dabei betonte er die Bedeutung dieser besonderen Form von Entwicklungshilfe:
„Die fünf von uns ausgewählten Trainer sind allesamt absolutes Fachleute. Es geht darum, in Ruanda Grundlagen zu schaffen. Die Lehrer, die von den deutschen Trainern in Sachen Fußball weitergebildet werden, können ihren Schülern durch den Fußballsport Perspektiven öffnen. Die Erwartungshaltung in Ruanda ist riesengroß – das wird alles andere als ein lockerer Aktivurlaub für die fünf Coaches aus Deutschland.“

Die Maßnahmen vor Ort vollziehen die fünf ausgewählten deutschen Trainer gemeinsam mit den fünf im April in Koblenz zu C-Lizenz Trainern ausgebildeten ruandischen Kollegen.
„Diese Trainerteams sollen unter der Federführung des technischen Direktors vor Ort, den vom DFB und dem Auswärtigen Amt entsandten Michael Weis, pro Woche jeweils 25 Lehrer und Lehrerinnen für den Fußball begeistern und Grundkenntnisse der Trainingslehre vermitteln“, erläutert Desch den Plan.

Ziel der Aktion ist, den Fußball im rheinland-pfälzischen Partnerland an der Basis anzuschieben – und dies gilt sowohl für Jungen als auch für Mädchen.

     v.l. Nicolai Adam, Michael Gengelbach, Ernst Efferz, Alois Stroh
     und Andreas Spier

     Nicolai Adam, Andreas Spier, FKV 06 Vorsitzender Walter Desch,
     Michael Gengelbach und Ernst Efferz; es fehlt Alois Stroh