06.09.2007
Letzter Bericht –Ruanda vom 26.8. bis 2.9. 07

Was am 3.8. mit vorsichtigem Optimismus und viel Ungewissheit begonnen hat, endete am 2.9.07 mit der Gewissheit, dass das Ruandaprojekt alle Erwartungen übertroffen hat. So wurde die Arbeit der deutschen Trainer Andreas Spier, Michael Gengelbach, Nicolai Adam, Ernst Effertz und Alois Stroh von ruandischer Seite als beispielhaft bezeichnet.

Die Erfolgsbilanz nach anfänglichen organisatorischen Startschwierigkeiten kann sich sehen lassen: In den 4 Provinzen Butare/Gitarama im Süden, Gyseni im Westen, Musanse im Norden, Ramadana im Osten und in der Landeshauptstadt Kigali wurden insgesamt je drei Basislehrgänge durchgeführt- also insgesamt 15 Lehrgänge. Die Gesamtteilnehmerzahl lag bei 375 ( davon erfreulicherweise 30 % Frauen). Unter teilweise schwierigen Platz- und Trainings- und klimatischen Bedingungen wurde von den deutschen Coaches in dieser Zeit alles abverlangt. Große körperliche Anstrengungen und viel Improvisationsvermögen sich auf immer neue Gegebenheiten und Situationen einzustellen, waren gefragt.

Übereinstimmend das Fazit der Trainer: das war eine tolle Erfahrung und trotz teilweise schwieriger Bedingungen sind wir stolz diese erfolgreiche Basisarbeit in der Trainerausbildung für Ruanda und den ruandischen Fußball geleistet zu haben. Darauf kann und muß in Ruanda weiter aufgebaut werden. Besonders ist die tolle Arbeit unserer ruandischen Assistenten in den 4 Wochen zu nennen.

Bei der abschließenden Pressekonferenz, an der alle deutschen Trainer mit ihren 5 ruandischen Kollegen sowie jeweils 2 Lehrgangsteilnehmer aus allen Lehrgängen teilnahmen, dankte der Vizepräsident des ruandischen Verbandes Herr Vedaste Kayiranga den deutschen Trainern für ihre Arbeit und berichtete, dass dieses Projekt in der ruandischen Öffentlichkeit und bei der Bevölkerung und den Teilnehmern riesige Begeisterung ausgelöst hätte. Auch der technische Direktor des ruandischen Verbandes Michael Weiss war voll des Lobes über die Arbeit der 5 deutschen Coaches und sagte, dass dies das bisher größte und erfolgreichste Ausbildungsprojekt im ruandischen Fußball gewesen ist und man unbedingt darauf aufbauen will.

Am Abend lud dann Präsident Jean Bosco Kazura die deutschen Trainer ins Restaurant Legend zum Abendessen ein, bei dem auch die gesamte Ferwafa-Spitze anwesend war.

Am Samstag wurde nach einer längeren Besprechung der Lehrgänge mit Michael Weiss dann um 19.oo Uhr der Rückflug über Nairobi nach Brüssel angetreten. Pünktlich morgens um 6.30 Uhr konnte Lars Maylandt die deutschen Trainer müde aber rundum zufrieden in Brüssel herzlich begrüßen.

Ernst Efferz, Andreas Spier, Nicolai Adam, Michael Gengelbach und Alois Stroh

nach der Presskonferenz die deutschen Trainer mit ihren ruandischen Assistenten.

 

Nicolai Adam mit den begeisternden Teilnehmern nach erfolgreichem Abschluß

 

Pressekonferenz in der FERWAFA mit Vizepräsident Vedaste Kayiranmga mund techn. Direktor Michael Weiss

 

Besuch im Nationalpark L Akagera