Was am 3.8. mit vorsichtigem Optimismus
und viel Ungewissheit begonnen hat, endete am 2.9.07 mit der Gewissheit,
dass das Ruandaprojekt alle Erwartungen übertroffen hat. So wurde
die Arbeit der deutschen Trainer Andreas Spier, Michael Gengelbach, Nicolai
Adam, Ernst Effertz und Alois Stroh von ruandischer Seite als beispielhaft
bezeichnet.
Die Erfolgsbilanz nach anfänglichen organisatorischen Startschwierigkeiten
kann sich sehen lassen: In den 4 Provinzen Butare/Gitarama im Süden,
Gyseni im Westen, Musanse im Norden, Ramadana im Osten und in der Landeshauptstadt
Kigali wurden insgesamt je drei Basislehrgänge durchgeführt-
also insgesamt 15 Lehrgänge. Die Gesamtteilnehmerzahl lag bei 375
( davon erfreulicherweise 30 % Frauen). Unter teilweise schwierigen Platz-
und Trainings- und klimatischen Bedingungen wurde von den deutschen Coaches
in dieser Zeit alles abverlangt. Große körperliche Anstrengungen
und viel Improvisationsvermögen sich auf immer neue Gegebenheiten
und Situationen einzustellen, waren gefragt.
Übereinstimmend das Fazit der Trainer: das war eine tolle Erfahrung
und trotz teilweise schwieriger Bedingungen sind wir stolz diese erfolgreiche
Basisarbeit in der Trainerausbildung für Ruanda und den ruandischen
Fußball geleistet zu haben. Darauf kann und muß in Ruanda
weiter aufgebaut werden. Besonders ist die tolle Arbeit unserer ruandischen
Assistenten in den 4 Wochen zu nennen.
Bei der abschließenden Pressekonferenz, an der alle deutschen Trainer mit ihren
5 ruandischen Kollegen sowie jeweils 2 Lehrgangsteilnehmer aus allen Lehrgängen
teilnahmen, dankte der Vizepräsident des ruandischen Verbandes Herr Vedaste Kayiranga
den deutschen Trainern für ihre Arbeit und berichtete, dass dieses Projekt in der
ruandischen Öffentlichkeit und bei der Bevölkerung und den Teilnehmern riesige
Begeisterung ausgelöst hätte. Auch der technische Direktor des ruandischen Verbandes
Michael Weiss war voll des Lobes über die Arbeit der 5 deutschen Coaches und sagte,
dass dies das bisher größte und erfolgreichste Ausbildungsprojekt im ruandischen Fußball
gewesen ist und man unbedingt darauf aufbauen will.
Am Abend lud dann Präsident Jean Bosco Kazura die deutschen Trainer ins Restaurant Legend
zum Abendessen ein, bei dem auch die gesamte Ferwafa-Spitze anwesend war.
Am Samstag wurde nach einer längeren Besprechung der Lehrgänge mit Michael Weiss dann um
19.oo Uhr der Rückflug über Nairobi nach Brüssel angetreten. Pünktlich morgens um 6.30 Uhr
konnte Lars Maylandt die deutschen Trainer müde aber rundum zufrieden in Brüssel herzlich begrüßen.
Ernst Efferz, Andreas Spier, Nicolai Adam, Michael Gengelbach und Alois Stroh
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