Coaches sollen wieder kommen

Koblenz. Drei Wochen nach der Rückkehr von ihrem vierwöchigen Aufenthalt in Ruanda kamen die fünf Trainer Nicolai Adam, Alois Stroh, Michael Gengelbach, Ernst Efferz und Andreas Spier in der Sportschule Oberwerth noch einmal zusammen. Im Beisein vom ruandischen Fußballpräsident Jean-Bosco Kazura nutzte der FKV Vorsitzende Walter Desch die Gelegenheit sich noch einmal für die ehrenamtlichen Leistungen der fünf Trainer zu bedanken. Mehr als 300 Lehrer und Lehrerinnen erfuhren durch die vom FKV entsandten Trainern eine Grundausbildung in Sachen Fußball 1x1. „Eine tolle Erfahrung aber auch vier Wochen harte Arbeit“, konstatierten die Coaches unisono, nachdem sie zu Beginn der Reise nicht wirklich wussten, was sie erwarten würde. „Die Bedingungen in Ruanda werden nie perfekt sein“, räumte Kazura ein, „aber wir haben alles erdenklich mögliche getan, um dieses Angebot des FKV und DFB bestmöglich zu nutzen.“ Der FERWAFA Präsident versäumte es auch nicht eine Wiederholung einer solchen Förderungsmaßnahme zu erbeten. Walter Desch, der im Auftrag des DFB diese Partnerschaft begleitet, stellte fest, „dass wir ja erst am Anfang sind und mit Sicherheit weitere Coaches nach Ruanda schicken werden, denn jede Ausbildung bedarf einer Fortbildung.“ Die fünf „Coaches for Ruanda“ erklärten jedenfalls spontan ihre Bereitschaft, eventuell im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein.