02. Juni 2006
Zur WM: Welcome auf dem Hahn
Sportkreis Rhein-Hunsrück stieß mit einer tollen Idee auf eine große Resonanz |
Die Welt zu Gast bei Freunden: Dieses Motto will sich der Sportkreis Rhein-Hunsrück während der Fußball-
Weltmeisterschaft besonders zu Herzen nehmen. Denn der Flugplatz Hahn stellt für vier Wochen für Tausende von Fußballfans das Tor nach Deutschland dar.
Sei es aus den Niederlanden, aus Großbritannien, Skandinavien, Italien oder von der iberischen Halb- insel: Rund 40 Charter-
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maschinen werden zusätzlich auf dem Hahn erwartet. Grund genug für die Rhein-Hunsrücker, unter der Federführung des Sportkreisvorsitzenden Walter
Desch und dessen Stellvertreter Günter Rock ein „Hahn-Welcome-Team“ ins Leben zu rufen. Die Mitglieder diese Teams werden den Fans bei ihrer Ankunft und Abreise
mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Überrascht und dankbar zeigte sich Walter Desch bei einer Pressekonferenz auf dem Flugplatz Hahn über die die große
Resonanz auf die „Hahn-Welcome-Team“- Idee – sei es bei den Sportvereinen des Rhein-Hunsrück-Kreises, sei es bei den Schulen. „Viele erklärten sich spontan
bereit mit zu machen. Der Wille ist besonders bei den Jugendlichen groß, in das Ereignis Fußball-WM mit eingebunden zu werden.“ Dies konnte auch Dr. Andreas
Nicolay vom Wirtschaftsgymnasium in Simmern bestätigen, woher ein Großteil der freiwilligen Helfer kommt. „Sofort war eine unheimliche Begeisterung zu
spüren.“ Voll des Lobes war denn auch der Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises, Bertram Fleck. „Hier ist es in kürzester Zeit gelungen, eine Initiative ins
Leben zu rufen, die in der Bundesrepublik ihresgleichen sucht“, sagte Fleck. Der Landrat hob ebenso wie Walter Desch vor allem das ehrenamtliche Engagement der vielen
Helfer und das Engagement der Sponsoren hervor. Für den Airport selbst bedeutet der Einsatz der Ehrenamtler, der von Tobias Stümper koordiniert wird, eine
ungeheure Entlastung. „Alleine mit dem Einsatz unseres Personals könnten wir dies nie leisten“, sagte Sigrid Kramb von der Marketing-Abteilung des Flughafens.
So werden die ehrenamtlichen Helfer während der vier Wochen in rund 400 Schichten rund um die Uhr im Einsatz sein. Im Eingangsbereich des Flughafens, im Terminal I,
werden extra Counter eingerichtet, als erste Anlaufstelle für die WM-Besucher. Alle Fragen rund das mediale Großereignis und über das weitere Fortkommen
zu den Fußballstätte in Deutschland werden hier beantwortet – in Englisch und Französisch und wenn erforderlich auch in Spanisch oder Portugiesisch.
Rund 500 Meter vom Flughafen selbst wird ein 30 mal 15 Meter großes Zelt aufgebaut. Hier können die ankommenden und abreisenden Fans die WM-Spiele am
Fernseher verfolgen, und - wenn erforderlich - auch übernachten: Allerdings: „Das Zelt ist sehr spartanisch eingerichtet. Es lädt nicht zum längeren
Verweilen ein“, sagte Walter Desch.
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